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E-Mountainbike Ratgeber


e mountainbike


Wan macht ein E-Mountainbike Sinn?

Viele Menschen hätten nichts gegen ein wenig Trittunterstützung beim Radfahren. Doch ein E-Mountainbike ist nichts für Faulpelze. Denn beim E-MTB unterstützt der Antrieb den Fahrer nur proportional zur eigenen Tretkraft. Auch beim E-MTB fahren werden genauso Leistung und Ausdauer trainiert. Allerdings spornen E-Mountainbikes dazu an, wesentlich größere Strecken zurückzulegen.

Durch den extra Schub genießen jetzt auch untrainierte Fahrer die Fahrt durch Berg und Tal. Das Beste kommt bekanntlich am Schluss: Die Aussicht am Gipfel. Generell macht ein E-MTB nicht nur für Gipfelstürmer Sinn, sondern auch für jene, die ein sportliches Fahrgefühl und die Bewegung an der frischen Luft verbinden möchten.


Worauf du beim Kauf eines E-Mountaibikes achten solltest:

Elektrofahrräder auf deutschen Straßen anzutreffen ist inzwischen keine Seltenheit. Dennoch ist das Elektrische Mountainbike (oder E-Mountainbike) für Viele noch ein recht Unbekanntes Gebiet. Welche Typen E-Mountainbikes gibt es? Worauf ist beim Kauf zu achten?

Die wichtigste Entscheidung, die du vorab Treffen solltest ist: Wofür du das E-Mountainbike benutzen möchtest? Dafür teilen wir die E-Mountainbikes in Gruppen ein.


 1) Das E-Mountainbike für die Stadt

Fährst du hauptsächlich durch den Berufsverkehr und hast eine Abenteuerliche bike teste Ader, dann ist dieses Mountainbike für dich geeignet. Das Stadt- Mountainbike verfügt über eine Gefederte Gabel und keine Federung an der Hinterseite des Rads. Solche Federgabeln haben einen Pufferweg von 100-120 mm. Dank der breiten Reifen kannst du mühelos über einen Bordstein oder eine Treppe herunter fahren.  Falls du in einer Stadt mit S-Bahn Rillen wohnst sind die breiten Reader auch von Vorteil, da du nicht so leicht in die Rillen gerätst. Ab und an sind Wald und Feldwege natürlich kein Problem. Das Stadt E-Mountainbike gibt es in zwei Reifengrößen: 27,5 Inch und 29 Inch.


 2) Das E-Mountainbike für den Wald

Zum Mountainbiken gibt es in Deutschland viele gute Wald- und Berg Strecken. Das E-Mountainbike für den Wald ist Vollgeferdert: vorne und hinten. Dies wird Fully genannt und unterscheidet sich nicht wesentlich vom durchschnittlichen Mountainbike. Der Federweg Federgabel beträgt hier 110 -120 mm. Das E-Mountainbike für den Wald kommt in zwei Größen: 27,5 Inch und 29 Inch. Wenn du etwas kleiner bist ist 27,5 Inch die richtige Größe. Für längere Mountainbiker sind 29 Inch oft die bessere Wahl. Ein 27,5 Inch ist wendiger und lenkt etwas schärfer. Dies ist auf sich schlängelnden Trails praktisch. Ein 29 Inch rollt dafür leichter über Unebenheiten wie zum Beispiel Baumwurzeln und ist besser zum schnellen Fahren geeignet.


3) Das E-Mountainbike für die Berge 

mountains-378363_640Mountainbiken macht wirklich am meisten in den Bergen Spaß. In Deutschland bieten sich unter anderen die Alpen  hervorragend zum Mountainbiken an. Das elektrische Mountainbike für die Berge ist Vollgeferdert. Der Federweg beträgt 120-150 mm. Die Reifen kommen in zwei Größen: 27,5 Inch und 29 Inch.


Hardtail oder Fully?question-mark-1421017_640

Bei der Wahl des richtigen E-Mountainbikes bleibt die Entscheidung zwischen einem Hardtail oder Fully.

1) Ein Fully ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein vollgefedertes E-MTB. Dieses E–MTB ist aslo zweimal geferdert. Einmal vorne an der Federgabel und einmal mittg am Rahmen. Wähle ein Fully, wenn du vor allem in den Bergen unterwegs sein möchtest und du Hubbelstecken mit Schnelligkeit abfahren willst. Ein E-MTB Fully ist ein echtes Sportgerät das viel aushält und dementsprechend teurer als ein Hardtail.

2) Schnelles Abfahren ist weniger komfortabel auf einem Hardtail, schont dafür das Portmonee. Wenn du vor allem auf Feld- und Waldwegen unterwegs bist, ist ein Hardtail eine gute Wahl. Ein Hardtail wiegt außerdem weniger als ein Fully.


4) Besondere E-Mountainbikes


Das Fat E-Mountainbike

Dieses E-Mountainbike hat sehr dicke Reifen. Und mit dicken Reifen meinen wir auch dicke Reifen: 12 Zentimeter. Dieses Elektrofahrrad rollt mit Leichtigkeit über Hindernisse und lässt andere Räder im Schnee aus und vor. Wenn du in der Stadt wohnst kannst du einfach S-Bahn Rillen überqueren und Treppen herunter fahren. Bedenke, dass die dicken Reifen nicht sehr wendig sind und auch bei der Neuanschaffung teuer sind.


Das Down-Hill E-Mountainbike

Stehst du auf Downhillen und Mountainbiken im steilen Gefälle, dann ist das Down-Hill e bike testE-Mountainbike deine erste Wahl. Wegen der speziellen Down-Hill Geometrie sind ,,normale“ Down-Hill E-Mountainbikes nur bedingt geeignet und Berge hoch zu fahren. Dies kostest sehr viel Energie. Doch dank der Trittunterstützung kann man jetzt gemütlich den Berg hoch fahren ohne wirklich müde zu werden. Jetzt bist du auch nicht mehr abhängig von Schiliften die im Sommer offen sind. Das Downhill E-Mountainbike ist natürlich vollgeferdert. Ein Federweg von 150-180 mm ist keine Ausnahme.


5) Besondere Ausstattungsmerkmale


Mittelmotor

options-98390_640Anders als bei einem normalen Elektrofahrrad kann man bei E-Mountainbikes nicht zwischen verschiedenen Antrieben wählen. Alle E-Mountainbikes haben einen Mittelmotor. Dieser Motor liegt in der Tretachse des Rads. Bei manchen Rädern wird der Mittelmotor durch eine robuste Kunststoff- oder Metallplatte geschützt. Dies ist praktisch wenn du über einen herausragenden Fels fährst.

Die große Mehrheit der E-Mountainbikes ist mit einem Bosch oder einem Yamaha Motor ausgestattet. In den meisten Fällen ist es bei Bosch wie auch bei Yamaha ein 250 Watt Motor. Der Bosch Motor hat eine maximale Zugkraft von 60 Nm,  der Yamaha Motor 80 Nm. Den Bosch Antrieb gibt es in zwei Versionen. Die erste ist der Bosch Drive Untit Performance Cruise mit einer max. Geschwindigkeit von 25 km/h. Die zweite Ausführung ist der Bosch Drive Unit Performance Speed mit einer max. Geschwindigkeit von 45 km/h. Zu beachten: bei Letzteren sind die gesetzlichen Richtlinien gleich wie bei  einem Mofa. Hierbei ist ein Kennzeichen und eine Versicherung Pflicht.


Akku

Den nötigen Strom für die Motoren liefert in meisten Fällen ein 400 Wh Akku, der nah am unteren battery-158083_640Rahmen befestigt ist. Bei der Wahl eines E-Mountainbikes gibt es je nach Hersteller eine verschiedene Positionen. Hier entscheidet dein Geschmack. Wer etwas gröber mit seinem Rad umgeht, sollte an Schutz um den Akku denken.


Der Computer

Wieviel Trittunterstützung du kriegst, hängt von der Einstellung, die du auf deinem Boardcomputer wählen kannst, ab. Bei Yamaha hast du die Wahl zwischen Eco, Standard und High wobei bei High natürlich die maximale Unterstützung gibt. Bei Bosch E-Shift und Intuvia hast du mehr Möglichkeiten: Eco, Tour, Sport und Turbo. Der neue Bosch Nyon ist bei unter den Boardcomputern das Topmodell.  Dieser Boardcomputer regelt nicht nur die Trittunterstützung, sondern liefert ein Navigationssystem, Fitnesstrainer sowie Handy Nachrichtenanzeige. Der Nylon berechnet dir z.B. eine Route mit der du garantiert heimkommst mit dem noch vorhandenen Restakku. Dank der Gps Funktion wird das Höhenprofil bei der Routenplanung mit einbezogen.


6) Fazit

Ein E-Mountainbike kann für verschiedene Zwecke eingesetzt werden und ebenso groß ist die Spanne der Fahrertypen. Angefangen vom alltags Fahrer in der Stadt bis hin zum ambitionierten Hobby Sportler, dem kein Berg Hoch und keine Abfahrt zu steil ist.

Für den Freizeitgebrauch in der Stadt oder im Wald eignen sich die E-Bikes in der Preisklasse um 1.000 Euro. Dank guter Erfahrungswerte können wir dafür den E-Mountainbikes vom Hersteller NCM empfehlen. Wer mit seinem E-MTB downhill fahren möchte bewegt sich in einer Preisklasse um 2.000 bis 3.000 Euro. Diese E-Bikes sind sehr leicht und vor allem Stabil. Downhill E-Bikes von Haibike haben sich für diesen Einsatz bewährt.

Für alle, für die das Fahrerlebnis und die Bewegung an der frischen Luft im Mittelpunkt steht, ist das E-MTB eine echte alternative!