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E-Bike Tuning


E-Bike Tuning ist grundsätzlich möglich aber ebenso verboten. Wenn du dein E-Bike tunst, wandelst du es theoretisch in ein Mofa um. Das Fahrzeug benötigt dann eine Zulassung und da du diese nicht hast, bist du auch nicht versichert. Für Legales E-Bike Tuning muss das E-Bike zugelassen werden, ein Nummernschild angebracht und ein Helm getragen werden.

Wie funktioniert E-Bike Tuning?

Unter dem Begriff E-Bike Tuning versteht man in der Regel das Entfernen oder Modifizieren der Geschwindigkeitsbegrenzung. Um gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden sind E-Bikes vom Hersteller auf 25 km/h oder 45 km/h (speed pedelecs) Maximalgeschwindigkeit begrenzt.

Das Entfernen oder Verschieben der Geschwindigkeitsbegrenzung ist mit einem gewissen technischen Know How durchaus möglich. Im Internet gibt es dazu verschiedene Kits zum E-Bike tunen. E-Bike Tuning ist allerdings nur beim Mittelmotor möglich, nicht beim Vorderrad- oder Hinterradantrieb. Bei manchen E-Bikes ist es gar nicht so schwierig etwas mehr Geschwindigkeit heraus zu kitzeln. Wenn du zum Beispiel Täglich 20 km zu deinem Arbeitsplatz hin und zurück fährst, kann es durchaus angenehm sein, die Strecke mit 35 km/h zu fahren. Natürlich solltest du dabei einen Helm tragen.


 E-Bike Tuning in der Praxis

Es gibt zurzeit fertige Kits für das E-Bike Tuning in Deutschland auf Amazon zu kaufen. Wie schon erwähnt sollte man dafür technisch versiert sein. Auf dem Markt gibt es Kits für u.A. Bosch, Yamaha, Panasonic, Shimano und Bionx.

Die Meisten E-Bike Tuning Tools wirken Ihre wunder mittels ,,Frequenzhablierung“.

Diese Funktioniert wie folgt:

Im Hinterrad des E-Bikes befindet sich der Geschwindigkeitssensor. Dessen Signal wird durch das Tuning halbiert, sodass nur noch die halbe der eigentlich gefahrenen Geschwindigkeit an den Boardcomputer weitergegeben wird. Dadurch denkt der Boardcomputer, dass das E-Bike nur 15 km/h/ fährt, obwohl es eigentlich 30 km/h sind. Jetzt hat die Trittunterstützung ntürlich Platz nach oben.


 

Tools die diese Technik verwenden:

 

         ASA e Speed                                      Bad Ass Box                               Sx2 Dongle                      

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Tunen oder nicht?

Selbstverständlich raten wir vom E-Bike Tunen ab. Wenn du schneller fahren willst, als mit einem normalen E-Bike, kaufe dir besser ein speziell dafür konzipiertes Speed Pedelec. Dazu gehört natürlich eine Versicherung wie auch ein Helm. Falls du dennoch dein E-Bike frisieren möchtest, solltest du sicher stellen, dass die Bremsen gut genug sind und sie den hohen Geschwindigkeiten gewachsen sind. Durch das E-Bike Tuning verläuft automatisch die Garantie deines E-Bikes, bei schaden ist nicht mit Ersatz zu rechnen. Ein getuntes E-Bike liegt nicht im Geltungsbereich der Straßenverkehrsordnung. Es darf also nur auf Privatgrundstücken gefahren werden.


Antriebe – Tuningsets


Bosch Antrieb

Für Bosch Antriebe wie der Classic und die Active en Performance line gibt es eine Handvoll Tools um den Motor aus zu tricksen. Diese Kits ermöglichen es die Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 km/h auf 50 km/h zu erhöhen, oder ganz zu entfernen.

Bosch Tuning Kits:


Yamaha Antrieb

Das E-Bike Tuning eines Yamaha Motors ist möglich. Hier ist es möglich die Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 km/h auf 50 km/h zu verschieben.

 Yamaha Tuning Kits:


Panasonic Antrieb:

Wer Interesse hat seinen Panasonic Antrieb zu Tunen wird nicht enttäuscht. Der oft verbaute Panasonic 36V Mittelmotor lässt sich frisieren. Dieser Antrieb kann von  25 km/h auf 50 km/h entriegelt werden.

Panasonic Tuning Kits:


Shimano Antrieb

Auch der Shimano STEPS Motor kann getuned werden. Nach der Entriegelung können Geschwindigkeiten von 50 km/h erreicht werden.


Sparta Ion Antrieb

Sparta Ion Antriebe sind nicht Tunbar. Diese Antriebe haben ein derartige komplexe Soft- und Hardware, dass es auch Technik Freaks nicht gelungen ist, diesen Antrieb zu tunen.